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Feinstofflich Arbeiten

Ich muss gestehen, auch ich war mal sehr grobstofflich unterwegs. Vielleicht hat es das gebraucht um den Unterschied zu erkennen.

Gerade jetzt wo wieder mal die täglichen Kosten steigen, muss man sich noch mehr überlegen, wie man mit seinem zur Verfügung stehenden Geld zurecht kommt.

 

Ich ernähre mich überwiegend regional oder und bio und brauche seit fast 15 Jahren keinerlei Tabletten mehr. Was das mit guter Nahrung zu tun hat? Ich bin viel feiner geworden. Ich schmecke wieder bewusster und das ist aber nur ein kleiner Baustein des Ganzen.

 

Bewusst angefangen hat es mit dem Ampfer auf der Wiese. Mittlerweile habe ich 10 Hektar Wiese die fast nahezu ampferfrei ist.

 

Als ich meine Pferde bekam, vor 12 Jahren, war schnell zu sehen, dass die Pferde nicht alles fressen. Mein Vater war davon überzeugt, nur mit ausstechen oder Gift, bekommt man dieses Unkraut in Griff. Doch das wollte ich nicht und ausstechen wäre eine Sklavenarbeit gewesen, das wollte ich erst recht nicht.

 

So googelte ich, denn ich dachte für jeder (Un)kraut gibt es schließlich eine Heilwirkung. Weit gefehlt für Ampfer fand ich nichts. Dann kam ich auf die Idee, dem Ampfer selbst eine Heilwirkung zu geben. Und ich beschloss, dass jede Pflanze für eine Verletzung stand, die auf dem Hof passierte. Und ich beschloss, dass Abschneiden der Transformationsprozess war. Ich fühlte in Geschichten, die bei dieser Arbeit in den Sinn kamen, teilweise aus Erzählungen oder einfach, weil diese Bilder vor meinem geistigen Auge auftauchten.

 

So war ich Tage unterwegs, anfangs mit Bulldog und Anhänger und befreite die Wiese vom Unkraut. Erst waren es nur 3 Hektar, aber es sollte noch mehr werden.

 

Es war ein Prozess, der bis jetzt dauert, denn ich gehe immer noch mit einer Tasche im Frühsommer durch die Weide um einzelne Stauden zu entfernen. Es blitzen immer noch Geschichten auf.

 

Das ist für mich feinstoffliche Arbeit. Kostet kein Geld, kostet Zeit, aber ist nachhaltig. Das war die erste Geschichte, wo ich es ausprobierte. Es kamen immer mehrere Geschichten dazu, so auch das leidige Entwurmen meiner Pferde.

 

Was sind Entwurmungskräuter? Was wächst auf meiner Weide? Was für Energien umgeben mich, die sich wie Parasiten anfühlen? Wer ist grad in meinem Energiesystem, der sich von mir nährt? Diese Gedanken kosten alle kein Geld, aber man muss sich mit einem selbst auseinandersetzten, denn das Pferd ist Spiegel von dir.

 

Warum ich das behaupte? Ganz einfach, die Wildpferde haben viel Probleme nicht. Wir Menschen hätten viele Probleme nicht, wenn wir nicht überkonsumieren würden. Das hat nichts damit zu tun, dass wir unseren Hunger stillen und Nahrung für unseren Körper zuführen, sondern dass wir emotionalen Mangel über z.B. Süßes ausgleichen wollen.

 

Es hat ein paar Jahre gedauert und die ersten waren tatsächlich meine Katzen die nicht entwurmt worden sind. An ihnen hab ich gesehen, dass es sich über die Jahre von alleine reguliert.

 

Vielen ist die Feinstoffliche Ebene noch gar nicht bewusst, doch es ist ein Naturgesetzt, Geist erschafft Materie. Wenn man das mal erlebt hat wird man erkennen, welche große Tür es ist, die sich hier öffnet.

 

Gleichzeitig habe ich mich selbst auf die spirituelle Arbeit eingelassen und das spirituelle war, dass ich schon zu den richtigen Menschen kam, die auf der Schiene Persönlichkeitsentwicklung tätig waren. Spirituell ist auch, dass ich immer die richtigen Wegweiser erkenne, welche mich in die oder in die andere Richtung gehen lassen. Ich kommuniziere mit dem Universum, wenn ich mal wieder gar nichts verstehe und ich bekomme immer Antworten, ob über einen Traum oder über einen Luftballon. Vielleicht ist es ein modernes Beten, aber ich kann es verstehen.

 

Es ist ein stetiger Weg, wo der Mensch immer lichter wird und Erleuchtung eine „Folge dessen“ ist.


 
 
 

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